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Astragon Development Schließung: das Studio in Hamm

Der Publisher fährt Astragon Development herunter. Seafarer bleibt vorerst auf Steam, für 29,99 €, mit deutscher Sprache.

Blaues astragon-Logo auf dunklem Grund, darunter das Datum 2. November 2026
Inhalt
  1. Was hat Astragon gesagt?
  2. Ist Seafarer noch kaufbar?
  3. Was nur die Redaktion schreibt

Die Astragon Development Schließung ist vom Publisher bestätigt. Astragon Entertainment fährt das Studio in Hamm kontrolliert herunter. Das sagte die Firma am 2. November 2026 gegenüber GamesWirtschaft. Seafarer: The Ship Sim, erschienen am 24. September, liegt weiter bei Steam: 29,99 €, deutsche Sprachausgabe, nur Windows.

Stand: 3. November 2026, 9:00 Uhr

Was hat Astragon gesagt?

Tim Schmitz, Geschäftsführer, wird von GamesWirtschaft so zitiert:

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, da wir das Team der Astragon Development GmbH und dessen unermüdliche Arbeit der letzten Jahre sehr schätzen. Im Sinne unserer Gesamtstrategie und der langfristigen Unternehmenssicherung ist die Fokussierung auf das Kerngeschäft jedoch ein notwendiger Schritt.“

Ein Datum steht in dem Satz nicht. GamesWirtschaft schreibt, am Wochenende hätten sich Hinweise auf ein Ende bis Ende November gehäuft, und der Verlag habe das Herunterfahren bestätigt. „Kontrolliert heruntergefahren“ und Verträge, die „vollständig bedient“ werden, stammen aus dieser Bestätigung an die Redaktion. Eine eigene Pressemitteilung von Astragon haben wir nicht gelesen.

Eine Stellen-Zahl nennt Schmitz nicht. GamesWirtschaft schreibt „dem Vernehmen nach“ von 30 Jobs. Das ist die Redaktion, nicht die Firma.

Ist Seafarer noch kaufbar?

Ja. Am 3. November 2026, 8:51 Uhr, stand Seafarer: The Ship Sim im deutschen Steam-Shop für 29,99 €, ohne Rabatt. Als Entwickler ist dort noch astragon Development eingetragen, als Publisher astragon Entertainment. Deutsch ist als Menü und als Sprachausgabe gelistet. Plattform: nur Windows.

Der Eintrag hat Einzelspieler und Online-Koop. Ob das Spiel ohne Internet startet, steht dort nicht. Gleichzeitig online waren zu der Uhrzeit 30 Leute. Das ist eine Momentaufnahme, kein Durchschnitt.

GamesWirtschaft schreibt im Update von 10:30 Uhr, Seafarer bekomme Updates „bis zum Ende der Tätigkeit von Astragon Development“. Was danach passiert, sagt der Text nicht.

Der Shop verlangt mindestens 16 GB RAM, eine eigene Grafikkarte (RTX 2060 oder RX 5600 XT) und 42 GB Platz. Integrierte Grafik reicht laut Eintrag nicht.

Was nur die Redaktion schreibt

GamesWirtschaft nennt eine Bundesförderung von mehr als 1,8 Millionen Euro für Seafarer und führt das Studio auf Independent Arts von 1990 zurück. Einen Förderbescheid oder einen Registerauszug haben wir nicht gelesen. Für den Kauf zählt der Shop-Stand, nicht die Studiogeschichte.

Wer Seafarer solo und auf Deutsch will, kann es noch kaufen. Wer auf Updates über Monate hofft, sollte den Satz zum Ende der Studio-Arbeit ernst nehmen. Ein Datum dafür hat der Geschäftsführer nicht genannt. Die Meldung steht bei GamesWirtschaft, der Shop-Eintrag bei Steam. Weitere Meldungen ohne eigenes Themen-Dach liegen unter News.

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